Pressemitteilung

Durch regionale Wirtschaftsbeziehungen Verkehr vermeiden und Wirtschaft vor Ort stärken PresseübersichtA 44 Kassel-Eisenach: Politik und Straßenplaner gefährden schnelle Entlastung der Bürger!  Alternativplanungen zur A44 unumgänglich!

Kassel, 14.05.2003


A44: Menschenkette im Interesse der B7-Anlieger?

Die Aktionsgemeinschaft Verkehr Nordhessen (AVN) ruft die Bürgerinnen und Bürger im Lossetal angesichts der geplanten Menschenkette durch die Lichtenauer Hochfläche dazu auf, einige Fakten und Hintergründe nicht zu verdrängen. Diejenigen Bürgerinnen und Bürger, die an der Demonstration teilnehmen wollen, sollten wissen, daß sie die Position derer unterstützen,

  • die in den siebziger Jahren den heutigen Ausbaustand der B7 (für 20.000 Fahrzeuge täglich) gefordert, geplant und gebaut und eine damals bereits fertig geplante Ortsumfahrung für Walburg, Hess.Lichtenau, Fürstenhagen vehement abgelehnt haben um "die Geschäftsleute in den Orten nicht zu ruinieren".

  • die 1993 ein u.a. vom BUND gefordertes Nachtfahrverbot für LKW auf der B7 zunächst als rechtlich für nicht durchsetzbar erklärten und auch jetzt das BUND-Gutachten, das ein Durchfahrverbot für Transit-LKW für möglich hält, verschleppen und vor der LKW-Lobby einknicken.

  • die in Windeseile eine Ampel für Mc Donalds- und Autohofbesucher installieren, aber immer noch keinen sicheren Übergang für Schulkinder in Walburg, lediglich je eine Fußgängerampel in Fürstenhagen und Hessisch Lichtenau schaffen konnten und erst nach tödlichen Unfällen eine Ampel an der Orthopädischen Klinik installieren ließen.

  • die den Bau von Ortsumfahrungen, als schnellste, flächenschonendere und umweltverträglichere Lösung ablehnen.

Bürgermeister Herwig, der Initiator der geplanten Menschenkette spricht in der Presse von einem breiten Bündnis, dem auch die Parteien angehören. Mit Parteien kann er allerdings nur die SPD und FDP meinen, da inzwischen die CDU sich an einer Menschenkette nicht beteiligen möchte, Bündnis 90/Die Grünen schon immer gegen eine A 44 durch den Werra-Meißner-Kreis waren und die FWG ebenfalls nicht einheitlich die Demonstration befürwortet.

"Wir erwarten von den Politikern der Region eine Abkehr von falschen, symbolischen Handlungen. Stattdessen gehört die Umsetzung des LKW-Durchfahrverbotes auf die Tagesordnung" so abschließend Klaus Schotte, Sprecher der AVN.


 

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