Pressemitteilung

Konflikte auf ganzer Linie PresseübersichtLKW sind weg – Wozu brauchen wir die A44?

Kassel, 13.09.2005


LKW-Durchfahrverbot auf B7 und B27 dient der Entlastung der Menschen
Zur Ankündigung der hessischen Spediteure und Logistikbetriebe gegen die Sperrung der B7 und 27 zu klagen:

Die Entscheidung des hessischen Verkehrsministers Dr. Riehl vom 19. Juli für ganztägige Durchfahrverbote für Transit-LKW war notwendig und nachvollziehbar. Nach Berechnungen des Ministeriums wurden Lärmpegel von über 70 db (A) in vielen Ortschaften entlang der beiden Bundesstraßen erreicht. Entscheidend für diese Belastungen sind die Anteile des Durchgangsverkehrs mit teilweise über 50%. Dabei blieben Abgasbelastungen und eine Einbeziehung von LKW ab 2,8 t, wie von der Aktionsgemeinschaft Verkehr Nordhessen gefordert, in der Betrachtung des Ministeriums noch außen vor.

Dieses Ausmass der Lärm und Abgase waren eine erhebliche Belastung der Menschen und sind der entscheidende Grund für die Einschränkungen der Speditionsbetriebe. Selbstverständlich ist die Ausweichstrecke über die A7 und die A4 ein Stück länger und die LKW´s benötigen mehr Sprit. In diesem Zusammenhang jedoch von „ökologischem Wahnsinn“ zu sprechen, ist schon eine sehr eindimensionale Sichtweise. Als ökologischer Wahnsinn lässt sich vielmehr die derzeitige Organisation des Gütertransportes hauptsächlich durch LKW bezeichnen. Die AVN hält die angekündigte Klage der Spediteure für wenig aussichtsreich. Eine Beibehaltung der Sperrung wird von der AVN weiterhin aktiv unterstützt.


Rückfragen bitte an:
Klaus Schotte, Sprecher Aktionsgemeinschaft Verkehr Nordhessen (AVN),
Tel. 0561-878384

 

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