Pressemitteilung

A44: Keine Klage gegen die VKE 12 bei Helsa PresseübersichtAVN sieht Teilerfolg im Naturschutz, aber nach wie vor keine wirtschaftliche Notwendigkeit

Kassel, 02.03.2010


A44-Planung ist und bleibt umstritten

Kassel, 1. März 2010 – Die Aktionsgemeinschaft Verkehr Nordhessen begrüßt die Klage der BI Pro A44 gegen den Streckenabschnitt Helsa/Ost - Hess. Lichtenau/West. Höhere Schadstoffbelastungen, Lärm und Flächenverbrauch wurden auch von der AVN kritisiert. Jedoch hat der AVN-Mitgliedsverband BUND keine massiven Rechtsverstösse gegen das Naturschutzrecht feststellen können. Nach der Vorlage des Planfeststellungsbeschlusses ist dies die erste Möglichkeit für betroffene Anwohner in Helsa, ihre berechtigen Anliegen dem Bundesverwaltungsgericht vortragen zu können. „Hier wird ein demokratisches Grundrecht in Anspruch genommen, umstrittene Planungen müssen vor Gericht überprüft werden können“, betont AVN-Sprecher Klaus Schotte.

Im Gegensatz zur BI Pro A44, die eine Söhre-Trasse fordert, lehnt die AVN den Bau der Autobahn komplett ab. Die AVN setzt auf maßvollen Bundesstraßenausbau, Gütertransport über die Schiene, mehr ÖPNV und die Beibehaltung des LKW-Durchfahrverbotes.

Die AVN stellt fest: „Der Widerstand gegen das unsinnige Verkehrsprojekt A44 bleibt vielfältig, und das ist gut so“, so Schotte.


Klaus Schotte, Sprecher der AVN – Telefon: 0561 87 83 84
 

 

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24.02.2010
A44: Keine Klage gegen die VKE 12 bei Helsa
16.04.2010
AVN sieht Teilerfolg im Naturschutz, aber nach wie vor keine wirtschaftliche Notwendigkeit


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